GIERKE,O.v. Das Genossenschaftsrecht. 4 Bde.,Berlin 1868-1913.

GIERKE,O.v. Das Genossenschaftsrecht. 4 Bde.,Berlin 1868-1913.

GIERKE, Otto von (1841-1921), Das deutsche Genossenschaftsrecht. 1: Rechtsgeschichte der deutschen Genossenschaft. 2: Geschichte des deutschen Köperschaftsbegriffs 3. Staats- und Korporationslehre des Altertums und des Mittelalters und ihre Aufnahme in Deutschland. 4. Staats- und Korporationslehr der Neuzeit. Berlin, Weidmannsche Buchhandlung, 1868-1913. 8vo. (Nachdruck, Darmstadt 1954). (1) XXXIV, 1111 S.; (2) LVI, 976 S.; (3) LII, 866 S.; (4) LIV, 567 S. (=3.716 S.) 4 schwarze Leinebände mit rotem Rückentitel.

550,00

Order Number: 52870AB

Otto von Gierke (1841-1921) war die überragende Gelehrtengestalt innerhalb der Wissenschaft vom Deutschen Recht um die Jahrhundertwende, der auch erheblichen Einfluss auf die endgültige Gestalt des BGB genommen hat. Auf mehr als dreieinhalbtausend Seiten entwickelte Otto von Gierke ein monumentales Werk zur Genossenschaft, das zugleich auch eine nicht zu überbietende Dogmengeschichte der Körperschaft darstellt. Das Werk ist Teil der europäischen Rechtsliteratur. 1: Rechtsgeschichte der deutschen Genossenschaft. 1868. 2: Geschichte des deutschen Körperschaftsbegriffs. 1873. 3: Die Staats- und Korporationslehre des Altertums und des Mittelalters und ihre Aufnahme in Deustchland. 1881. 4: Die Staats- und Korporationslehre der Neuzeit. 1913. Der erste Band des Genossenschaftsrechts war bereits Gegenstand der Habilitation, die Gierke bei Georg Beseler (1809-1888) anfertigte und dem er auch das Werk widmete. Noch als Privatdozent in Berlin edierte Gierke den erste Band. Die Bände zwei und drei erschienen während seiner Professur in Breslau, wohin er 1871 berufen war. Gierke arbeitete bereits am vierten Bande, als er 1884 einen Ruf nach Heidelberg und 1887 schließlich den nach Berlin annahm. Der Kampf gegen das zu romanistische BGB und die daraus folgende Arbeit an der Gesamtdarstellung des deutschen Privatrechts, das 1895, 1905 und schließlich 1917 erschien, unterbrachen die Fortsetzungsarbeiten am Genossenschaftsrecht. Als die drei ersten Bände seines Genossenschaftsrechts vergriffen waren, bedrängte ihn der Verleger den vierten Band auch unvollendet zu publizieren, um das ganze Werk vierbändig anzubieten und vermarkten zu können.

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