JOHANNES ANDREAE(um1270-1348), In Decretalibus Novella, Venedig 1581.**

JOHANNES ANDREAE(um1270-1348), In Decretalibus Novella, Venedig 1581.**

JOHANNES ANDREAE (um1270-1348),* In primum (…quintum) et Sextum Decretalium librum Novella commentaria. In titulum de regulis iuris Novella commentaria. Venedig, Apud Franciscum Franciscium Senensem. 1581. Quart. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2016) zusammen 2.850 Seiten. 7 Teile & Register in 4 Halbleinenbänden. Order-no.: IC-103 ISBN 978-3-940176-75-2 lieferbar – available Der berühmteste Kanonist des Mittelalters, gestorben an der Pest, der schlimmsten Seuche des Mittelalters, schloss seinen großen Kommentar 1338 ab.

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Gesamtausgabe des berühmtesten Kanonisten des Mittelalters und Rechtslehrers von Bologna Johannes Andreae. Baldus de Ubaldis nannte ihn ?iuris canonici fons et tuba”. Wichtig für die Bedeutung von Johannes Andreae war auch, dass er einer der ersten weltlichen Lehrer des kanonischen Rechts in Bologna gewesen ist. Im Gegensatz zu seinen Kollegen, beschränkte er sich auf den Rechtsunterricht und die Abfassung juristischer Werke. Rechtsgutachten hat er nur ganz gelegentlich verfasst. Verheiratet war er mit Melancia, mit der er insgesamt sieben Kinder hatte, darunter drei Söhne. Den später bekannten Kanonisten Calderinus hatte er adoptiert. Seine jüngste Tochter nannte er Novella, deshalb der Name seines Werkes. Eher Legende ist, dass die Tochter Novella den schon kranken Johannes Andreae in den Vorlesungen vertreten habe, und zwar hinter einem Vorhang vortragend. Johannes Andreae war auch mit der Revision der Bologneses Stadtstatuten beschäftigt. Kern der opera omnia ist der bedeutende Dekretalenkommentar, der im Jahre 1338 abgeschlossen wurde. Die Novella in Decretales Gregorii IX. verarbeitet die gesamte Literatur des 13. Jahrhunderts über die Glossa ordinaria hinaus. Mit seinen Kommentaren hat Johannes Andreae die massgebende Kommentierung zu den päpstlichen Gesetzbüchern geschaffen und vermittelt nicht nur den hohen Standard spätmittelalterlicher Rechtsgelehrsamkeit, sondern seine Werke zeigen die Güte und Qualität gerade des kanonischen Rechts, das der Legistik mindestens ebenbürtig war. 1270:geboren um 1270 in Mugello bei Florenz Studium des römischen und kanonischen Rechts in Bologna Lehrer: Guido de Baysio 1302: Lehramt für kanonisches Recht in Bologna 1307: Wechsel nach Padua für zwei Jahre. Rückkehr nach Bologna 1319: weiterer, kurzer Aufenthalt in Padua, danach wieder Rückkehr nach Bologna 1328. Gesandter der Stadt Bologna am Hofe des Papstes in Avignon 1348:Tod in Bologna an der Pest. Literaturauswahl: Schulte a.a.O. II, 205-229; P. Landau, in: Juristen. Ein biographisches Lexikon. A.a.O. S. 337ff.; Savigny, Geschichte des röm. Rechts im MA, 2. Aufl. ,Bd. 6 (1850), 98-125. Gesamtausgabe der Werke des berühmtesten Kanonisten des Mittelalters und Rechtslehrers von Bologna Johanns Andreae. Mit seinen Kommentaren hat Johannes Andreae die massgebende Kommentierung zu den päpstlichen Gesetzbüchern geschaffen und vermittelt nicht nur den hohen Standard spätmittelalterlicher Rechtsgelehrsamkeit, sondern seine Werke zeigen die Güte und Qualität gerade des kanonischen Rechts, das der Legistik mindestens ebenbürtig war. 1270: geboren um 1270 bei Florenz Studium des römischen und kanonischen Rechts in Bologna Lehrer: Guido de Baysio 1302: Lehramt für kanonisches Recht in Bologna 1307: Wechsel nach Padua für zwei Jahre. Rückkehr nach Bologna. 1348: Tod in Bologna an der Pest Literaturauswahl: Schulte a.a.O. II, 205-229; P. Landau, in: Juristen. Ein biographisches Lexikon. A.a.O. S. 337ff.; Savigny, Geschichte des röm. Rechts im MA, 2. Aufl. ,Bd. 6 (1850), 98-125.

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