BACHOFEN,J.J., Urreligion und antike Symbole. 3 Bde., Leipzig 1926.

BACHOFEN,J.J., Urreligion und antike Symbole. 3 Bde., Leipzig 1926.

BACHOFEN, Johann Jakob, Urreligion und antike Symbole. Systematisch geordnete Auswahl aus seinen Werken in drei Bänden. Hrsg. von Carl Albrecht Bernouilli. Erster (…dritter) Band. Leipzig, Philipp Reclam jun., 1926. Quart. Bildnis von Bachofen, 514 S.; 522 S.; 523 S. mit ganzseitigen Fototafeln. 3 org. Leinenbände.

90,00

Order Number: 29140AB

Johann Jakob BACHOFEN (1815-1887) studierte in Berlin Philosophie und Geschichte, als Friedrich Carl von SAVIGNY persönlich ihn dazu überredete, sich der Rechtsgeschichte und dem Römischen Recht zuzuwenden. Bachofen wurde Romanist und erhielt einen Lehrstuhl für römisches Recht an der Universität Basel und publizierte auch kleinere Publikationen zum Ius Romanum. Den Lehrstuhl gab Bachofen jedoch auf, um sich ganz seinem großen Werk zu widmen, mit dem er für immer seinen literarischen Ruhm sicherte. Ausgangspunkt auch hier war das Ius Romanum, weil Bachofen im römsichen Recht den Ausdruck einer organisch gewachsenen, religiös politischen Kultur gesehen undmit dieser Auffassung vonm Recht als Kulturwissenschaft die vergleichende Rechtswissenschaft angeregt. Im Jahre 1856 stellte Bachofen erstmals seinen Plan öffentlich vor: Über das Weiberrecht. Im Jahre 1861 erschien erstmals seine opus magnum “Das Mutterrecht”. Savigny selbst verfolgte das Entstehen des Werkes mit Interesse, hat mehrfach sich die Ideen vorstellen lassen, war aber doch distanziert, als es schließlich erschien. Vieles erschien ihm zu intuitiv, zu wenig wissenschaftlich.

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