GENUA – Leges Genuensis Reipublicae von 1576, Genua 1617.

GENUA - Leges Genuensis Reipublicae von 1576, Genua 1617.

GENUA – STATUTA et Decreta Communis, quae quam ordinatissime, diligentissime, et castigatissime ad communem cunctorum Genuensium utilitatem, necnon voluptatem impressa sint, liquido patebit legentibus. Venedig & genua, apud Dominicum Nicolinum, 1567. Quart. (Reprint Vico Verlag, Frankfurt am Main 2017) (I: 1567) Titelblatt, (6), 160gez. Bll.; (II:) Titelblatt mit Wappenkupfer, (2), 164, (12) S.; (III:) Titelblatt mit Holzschnittwappen, (24), 207 S.; (IV:) Ttlbl., VIII, 1.212 Spalten. (zusammen 1.365 S.) – (V:) Zusammen 1.820 S.; – (VI:) 614 S. – (VII:) LX, 448 S. (Insgesamt 4.310 S.) Sieben Teile in vier Halbleinenbänden. Order-no.: IC-142 (Statuta-17) ISBN 978-3-86303-375-0 lieferbar / available

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I: Die Edition enthält die Genueser Stadtstatuten von 1498, die in Bologna im gleichen Jahr erstmals erschienen sind. Sie wurden von Antonius Maria Visdominus bearbeitet und publiziert. Sie wurden deshalb auch als “Statuto di Visdomini” bekannt. Die Ausgabe 1567 ist kein reiner Nachdruck, sondern eine Neuausgabe. Das Werk ist in vier Teile unterteilt: Liber primus: Aufbau der Stadtverwaltung Liber secundus: kein eigener Titel, Fortsetzung von liber primus Liber tertius: Vertrag (contractus et pacta quaedam saepius frequentata continens Liber quartus: Erbrecht (continens ultimas voluntates et successiones. II. GENUA – Genuensis reipublicae leges anni M D LXXVII cum declarationibus, additionibus, et reformationibus ab eo anno in M DC XVI factis sub suis capitibus relatis ex S.C. noviter impressae cum indice. Genua, Apud Iosephum Pavonem, 1617. Die Ausgabe enthält die städtische Gesetzgebung in Ergänzung der Statuta von 1498 von 1576 bis 1616: leges aliae. III. GENUA – Statutorum civilium reipublicae Genuensis nuper reformatorum libri sex. Cum duplici indice, altero rubricarum, et altero materiarum. Nonnullis in hac postrema editione declarationibus additis. Genua, Apud Iosephum Pavonem, 1609. Die Ausgabe enthält die “statuti reformati” von 1589 von Francesco Tagliacarne, Antonio Roccatagliata und Giovanni Battusta Doria. Liber I: 21 capitel mit den Änderungen von 1590 bis 1595. Liber II: 23 cap. mit den Modifikationen von 1590 Liber III: 20 cap. mit den Modifikationen von 1594. Libro IV: 22 capitel – Liber V: 24 cap. – Liber VI: 19 capp. IV. GENUA – Liber Iurium Reipublicae Genuensis. Turin, ex officina Regia, 1854-57. (I:) CXXII S.; 1.652 Spalten; (II:) LIV S., 1.636 Spalten. (zusammen 1.820 S.) Der erste Band umfasst die städtische Gesetzgebung von Genua aus den Jahren 958 bis 1280; der zweite Band die von 1138 bis 1447. V. GENUA – Leges Genuenses inchoverunt Cornelius Desimoni, Aloisius Thomas Belgrano explevit et edidit Victorius Poggi. Turin, Fratres Bocca Bibliopolas Regis. 1901. Breve della Compagna di Genova del 1157 Frammento di Statuto politico del secolo XIII. Frammento Membranaceo di Statuto del secolo XIII … Regulae Comperarum Capituli: 269 capituli aus dem Jahre 1334 Regulae Communis Ianuae vom Jahre 1363: 172 capitula Capitula Conservatorum seu Ministrorum Communis Ianuae der Jahre 1383 und 1386: 118 capitula Volumen magnum Capitulorum Civitatis Ianuae vom Jahre 1403 bis 1407 unterteilt in sieben Bücher, in insgesamt 966 capitula VI. GENUA – Statuto dei Padri del Commune della Repubblica Genovese pubblicato per cura del Municipio illustrato dall Avvocato Cornelio Desimoni. Genua, stabilimento Fratelli Pagano, 1885. LX, 448 S. Index Legum Constitutionum atque Decretorum ad Magistratum DD. Patrum Communis Genuae Attinentium inde ab Anno 1459 usque ad annum 1676. Vom Magistrat der “Padri di Commune” wurden die Statuten der Stadt Genua “Leges Genuenses” im Jahre 1403 beschlossen und publiziert. Eine Reform der Statuten erfolgte im Jahre 1459, publiziert am 19. November. Seit diesem Zeitpunkt erfolgte eine Menge von Ergänzungen, Abänderungen und Neufassungen zu den leges genuenses von 1403. Diese nachfolgende Genuenser Stadtgesetzgebung wurde in diesem Sammelband aufgenommen und enthalten die Gesetze bis zum Jahre 1676. Bis zum Januar 1676 sind ingsesamt 299 einzelne Konstitutionen und Dekrete aufgenommen. Genua, italienisch Genova, Hauptstadt der gleichnamigen italienischen Provinz, bedeutendste italienische Hafen- und Seehandelsstadt, hatte seit dem Mittelalter den Beinamen “Superba”. Im Altertum war Genua Hauptstadt Liguriens, die Römer eroberten die Stadt 222 v. Chr. und ordneten sie der Provinz Gallia cisalpina zu. Nach dem Niedergang des weströmischen Reiches geriet Genua unter unterschiedliche Herrschaftseinflüsse: zunächst der Goten, dann der Oströmer (Byzantiner), dann unter die der Langobarden, schließlcih der Franken. Im 10. Jahrhundert stand Genua unter der Herrschaft der Marggrafen von Este (Modena), befreiten sich aber mehr und mehr und erlangten schließlich im 11. Jahrhundert ihrte Unabhängigkeit und wurden seitdem von gewählten Konsuln regiert. Zu dieser Zeit stand Handel und Schiffahrt in Genua in hoher Blüte. Im Jahre 1217 wurde die Konsularverfassung beseitigt. Es wurde nunmehr, wie fast in ganz Oberitalien, die auf ein Jahr gewählte Podestà eingeführt, der ein Großer Rat zu Seite stand. 1218 kam ein Kleiner Rat hinzu, der aus den vornehmsten Geschlechtern der Stadt sich zusammen setzte. Im Jahre 1257 wurde die Podestà beseitigt. Es wurde ein Capitano del populo für 10 Jahre gewählt, dem ein Rat von 32 Mitgliedern zur Seite stand. Im Jahre 1262 wurde diese Verfassung durch den Adel beseitigt und die Podestà wieder eingeführt. Anfang des 13. Jahrhunderts kehrte die Macht wieder zum Stadtvolk zurück, die einen Dogen wählte. Im Jahre 1396 übernahmen die Franzosen unter König Karl VI. die Herrschaft über Genua. Mehrfach scheiterten die Versuche, sich der französischen Herrschaft zu entledigen. Im Jahre 1407 wurde die Bank von Sankt Georg gegründet. Zwei Jahre später wurden die Franzosen aus Genua vertrieben, es wurde ein Capitano generale an die Spitze der Stadtregierung gestellt, dem 6 Adelige und 6 Popularen zur Seite gestellt worden sind. Auch diese Regierung war nicht von Dauer. Bis zu Beginn des 16. Jahrhunderts waren die Herzöge von Mailand und wiederum die Franzosen Herren in Genua, schließlich wurde Genua auch von den kaiserlichen Truppen erobert. Der genuesische General Andrea Doria verhalf Genua schließlich 1528 seine Unabhängigkeit.Unter der Leitung von Doria wurde die Verfassung reformiert. Der Adel wurde in 28 alberghi eingeteilt, die den Senat von 400 Mitgliedern bestellten. Das Volk wurde von der Regierung ausgeschlossen. Es wurde ein Doge für die Dauer von 2 Jahren gewählt, dem eine Signoria von 8 Mitgliedern zu Seite stand. In den europäischen Kriegen suchte Genua sich durch Parteinahme der Fremdherrschaft zu entziehen, geriet teilweise unter Belagerung der Spanier, Franzosen und auch Österreicher, bis 1796 Napoléon Bonaparte Genua unter französischen Schutz stellte. Nach einem Aufstand gegen die Franzosen besiegte und eroberte Napoléon Genua und gründete am 6. Juni 1797 die Ligurische Republik, die zunächst mit Wirkung vom 1. Januar 1798 eine demokratische Verfassung erhielt., Diese wurde aufgehiben, als Genua und die ligurische Republik durch Napoléon zu einem Teil Frankreichs deklariert wurde. Nach dem Sturz Napoléons wurde Genua von den Engländern erobert und erhielt eine republikanische Verfassung. Der Wiener Kongress vereinigte 1815 die Ligurische Republik mit dem Königreich Sardinien. Schließlich wurde Genua und Ligurien sowie Sardinien Teil des Königtums Italiens. Seit dem 12.Jahrhundert sind Rechtsaufzeichnung der in der Provinz Ligurien am Mittelmeer gelegenen Stadt GENUA erhalten. Genua war einer der bedeutendsten Städte Oberitaliens, eine Bank- und Handelsmetropole, die weitgehend ihre Unabhängigkeit behaupten konnte. Das reformierte Stadtrecht stammt aus dem Jahre 1589 und ist in sechs Bücher unterteilt. Buch 1: Stadtverfassung, Gerichtsbarkeit und deren Richter. Buch 2: Prozess, Notarwesen, Gerichtsverfahren Buch 3: Urteil, Advokaten und Prokuratoren, Gerichtsgebühren, de privilegio doctorum, Medicorum & Notariorum Buch 4: Wirtschaftsrecht, Wechselrecht, Kauf von Immobilien Buch 5: Ehe- und Familienrecht, Erbrecht Buch 6: Privilegien

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