HEINECCIUS,J.G.(1680-1741), Elementa iuris Germanici. 2 Bde., Halle 1746.

HEINECCIUS,J.G.(1680-1741), Elementa iuris Germanici. 2 Bde., Halle 1746.

HEINECCIUS, Johann Gottlieb (1680-1741), Elementa iuris Germanici tum veteris, tum hodierni ex genuinis principiis eruit et commoda auditoribus methodo adornavit Io. Gottl. Heineccius. Editio secunda et tertia. Halle, Impensis Orphanotrophei. 1746. Oktav. (I) Kupfer, Ttlbl., (6), LVIII, (4), 720 S.; (II) Ttlbl., (14), XIV, (2), 704, (96) S. Zwei Halbleinenbände.

250,00

Order Number: 24348AB

J. G. Heineccius war international der angesehenste deutsche Jurist, vor allem seine klassischen Lehrbücher zum Ius Romanum waren in ganz Europa verbreitet. Übersetzungen gab es sogar noch im 20. Jahrhundert. In Frankreich wurde zur Einführung in das Ius Romanum das Lehrbuch von Heinecke empfohlen. Grund dafür war, daß er das Lehrbuch von der deutschen Forensik reinigte und die einzelnen Lehrinstitute axiomatisch fomrulierte. Die Quintessenz des römsichen Zivilrechts erfasste Heineccius punktgenau, das dient auch dem heutigen Benutzer. Gleiche Klarheit in Darstellung und Systematik erkennt man schnell auch in seinem grundlegenden Lehrbuch zum Deutschen Recht. Das in der Institutionenordnung ausgearbeitete Lehrbuch wurde zur dogmatischen Grundlage der weiteren Entwickloung zum deutschen privatrecht. Heineccius war ein Rechtsgelehrter, der sowohl Romanist wie Germanist war und in beiden Richtungen keine Gegensätze sah. Damit richtete er sich gegen den damals vorherrschenden Trend, den er brach und das deutsche Privatrecht wissenschaftlich und ideologisch neu begründete. Daß der große Savigny bei der Gründung der historischen Rechtsschule beide Fäden aufnahm, lag nicht zuletzt an Heineccius. Johann Gottlieb HEINECKE 1681: geboren am 11. September zu Eisenberg in Thüringen 1703: Abschluss seines Theologiestudiums in Leipzig, danach Rechtsstudium in Halle 1708: dort Adjunkt der philosophischen Fakultät 1713: Ernennung zum Professor der Philosophie 1716: Promotion zum Doktor der Rechte 1720: Extraordinarius in Halle 1721: Beförderung zum Ordinarius der Rechte und Ernennung zum königlichen Hofrat 1723: Wechsel nach Franecker als Nachfolger auf dem Lehrstuhl Westenberg, Freundschaft mit Cornelius Bynckershoek 1727: Professor für Philosophie und den Pandekten in Frankfurt an der Oder 1733: entgegen seinen Wunsch Versetzung an die Universität Halle 1741: dort am 31. August gestorben Prooemium: De natura et constitutione iuris Germanici Lib.I.: De iure personarum: 18 Titel Lib.II.: De iure rerum: Titel 1-17 pars II: De delictis et criminibus Tit. 18-30 Liber III: De re iudiciaria et iure actionum

HescomShop - Das Webshopsystem für Antiquariate | © 2006-2019 by HESCOM-Software. Alle Rechte vorbehalten.