CORPUS JURIS CIVILIS, Ausgabe Lyon 1583-5: Gothofrediana.

CORPUS JURIS CIVILIS, Ausgabe Lyon 1583-5: Gothofrediana.

CORPUS JURIS CIVILIS – Corpus iuris civilis in IIII. partes distinctum. quae singulis partibus includantur, aversa docebit pagina. His accesserunt commentarii, quibus inter caetera variae lectiones: leges similes, contrariae, abrogatae: verborum, legumque difficilium interpretationes atque ceompendia: anni singulis Codicis legibus additi continentur. Praeter Institutionum, & Novellarum Iustiniani novam Epitomen, acceßit nova Feudorum Epitome nunquam antehac excusa, ad ordinem Edicti perpetui accommodata authore Dionysio Gothofredo. Adiecti sunt Indices duo rerum & verborum, auctore P. C. B. Tom. I: HISTORIA Iuris a Iustiniano compositi. INSTITUTIONUM iuris libri IV. EPITOME Institutionum. DIGESTORUM seu PANDECTARUM libri L. Tomus II. CODICIS libri XII. Tomus III. METHODICA Noveallrum Iustiniani dispositio & epitome, ad ordinem edicti perpetui adcommodata. NOVELLAE Iustiniani. NOVELLAE Leonis. CANONES Apostolorum. Tomus IV. FEUDORUM Consuetudines. SUPERIORIBUS omnibus adiecti sunt Commentarii D. Gothofredi I. C. INDICES titulorum, legum, rerum & verborum locupletissimi, Authore P. C. B. With an introduction of Prof. Bernard H. STOLTE, University at Groningen. Lyon, In officina Bartholomaei Honorati, sub vase Aureo. 1585. Oktav. Titelblatt mit Druckersignet in Rot-Schwarz-Druck, (90), 2.061, (2) Sp., (Codex) Ttlbl., (18), 959, (6) Sp.; (Authenticae) Ttlbl., (22), 553 Sp.; Ttlbl., (6), 64 Sp. 4 Teile in einem Halbleinenband. Order-no.: IC-46 ISBN 978-3-9401-32-5 in Vorbereitung ISBN: 3-936840-32-6

390,00

Order Number: 24325AB

Erste Ausgabe der Littera Gothofrediana, der wichtigsten Corpus-iuris-civilis-Ausgabe im Usus modernus pandectarum! First edition of the Littera Gothofrediana, the most important edition of the complete corpus iuris civilis in the epoch of Usus modernus pandectarum! Werk und Wirken des großen französischen Rechtsgelehrten Dionysius Gothofredus markieren in der europäischen Rechtsgeschichte den Beginn einer neuen Epoche. Gothofredus´ Werk gleicht an Bedeutung der Glossa ordinaria von Accursius am Ende der Glossatorenzeit und der editio maior von Mommsen im Zeitalter der Pandektistik. Littera Gothofrediana heißt die neue Leseart des Corpus iuris civilis, die bis in das 19. Jahrhundert hinein Maßstab blieb. Dionysius Gothofredus (=Denis Godefroy), geboren am 17. Oktober 1549 in Paris, studierte an den Universitäten von Löwen, Köln und Heidelberg Rechtswissenschaften. Als Calvinist sah er sich nach den Ereignissen der Bartholomaeusnacht (23.-24.August 1572) gezwungen, aus Frankreich zu fliehen und ließ sich in Genf nieder, wo er im Jahre 1585 den Lehrstuhl der Pandekten übernahm. Im Jahre 1589 weilte er für kurze Zeit in Savoyen, mußte jedoch unter dem Verlust seiner gesamten Bibliothek wiederum aus Frankreich flüchten und kam nach Basel. Im Jahre 1591 wurde er in Straßburg als Professor der Rechte verpflichtet. Im Jahre 1600 kam Gothofredus für einige Monate an die damals berühmte Rechtsfakultät nach Heidelberg. Zunächst kehrte Gothofredus jedoch nach Straßburg zurück. Im Jahre 1604 siedelte Gothofredus endgültig nach Heidelberg über, wo er 16 Jahre lang eine außerordentlich erfolgreiche Lehr- und Publikationstätigkeit entfaltete und europaweit als einer der führenden Rechtsgelehrten, wenn nicht als Professor primarius iurisprudentiae in Europa angesehen wurde. Seit 1620 waren die Calvinisten in Heidelberg nicht mehr sicher und deshalb floh Gothofredus nach Straßburg zurück, wo er nur zwei Jahre später am 7. September 1622 verstarb. The work and influence of the great French legal scholar Dionysius Gothofredus marked the dawn of a new epoch in European legal history. Gothofredus’s work ranks on a par with the Glossa ordinaria of Accursius and the end of the glossator era and editio maior of Mommsen in the pandectist period. Littera Gothofrediana is the version of the corpus iuris civilis that Gothofredus compiled after the epoch of humanist jurisprudence and which from then on remained not only valid but also a yardstick well into the 19th century. Dionysius GOTHOFREDUS (= Denis Godefroy), born on 17 October 1549 in Paris, studied legal science at the Universities of Loewen, Cologne and Heidelberg. As a Calvinist, he saw no option after the terrible events of the Massacre of St. Bartholomew (23 – 24 August 1572) but to flee from France, moving to Geneva where in 1585 he took over the chair for pandectist studies vacated by the Italian Julius PACIUS. In 1589 he stayed briefly in Savoy, but after the loss of his entire library he once again had to flee from France, this time moving to Basle. In 1591 he was called to Strasbourg as professor of law. In 1600 Gothofredus spent a few months at the then famous law faculty in Heidelberg. Gothofredus first returned to Strasbourg. In 1604, Gothofredus finally moved to Heidelberg, where he embarked on an extremely successful teaching and publishing career that was to last 16 years. He became one of the leading legal scholars in the whole of Europe, if not professor primarius jurisprudentiae. From 1620 the Calvinists were no longer safe in Heidelberg and so Gothofredus fled back to Strasbourg, where he died two years later on 7 September 1622. The picture of Gothofredus on the book jacket shows the great legal scholar one year before his death. Spangenberg 325 Werk und Wirken des großen französischen Rechtsgelehrten Dionysius Gothofredus (1549-1622) markieren in der europäischen Rechtsgeschichte den Beginn einer neuen Epoche. Gothofredus´ Werk gleicht an Bedeutung dem von Accursius am Ende der Glossatorenzeit und dem von Mommsen im Zeitalter der Pandektistik. Alle drei genannten Gelehrten haben am Corpus iuris civilis gearbeitet, ad dem überragenden spätantiken Gesetzeswerk Kaiser Justinians (482-565), das über diesen großen Zeitraum hinweg Rückgrat und alles überragende Autorität der europäischen Rechtskultur war. Seit der Schule von Bologna Ende des 11. Jahrhunderts und bis hin zur Zeit der Pandektenwissenschaft und der historischen Schule der Rechtswissenschaft von Savigny bildete das Corpus iuris civilis den Urgrund aller juristischen Erkenntnis und in der Bearbeitung dieses Fundaments brachte jede der drei genannten rechtshistorischen Epochen ihre neue Version des Corpus iuris civilis hervor. Littera Bononiensis oder Vulgata heißt die Version, zu der Accursius (um 1185-1263) die große Glosse gebildet hat und die fortan gesetzesgleiche Autorität genossen hat. Die Glossa Magna ist sozusagen der Apparatus criticus zum Gesetzestext. Philologische Erläuterung, juristische Erklärung und Kommentar in einem verkörpert die Arbeit des Accursius das mittelalterliche Corpus iuris civilis. Littera Gothfrediana heißt die Version des Corpus iuris civilis, die Gothofredus nach der Epoche der humanistische Jurisprudenz erstellte und die fortan bis in das 19. Jahrhundert hinein Gültigkeit hatte und Maßstab blieb. Die humanistische Jurisprudenz beendete die mittelalterliche Jurisprudenz, indem sie sich wieder dem Gesetzestext mit textkritischen Arbeiten zuwandte. Diese Epoche führte das philologische Arbeitsmittel in die Jurisprudenz ein. Gothofredus faßte mit seinen Arbeiten die Summe dieser Epoche zusammen und erstellte das Corpus iuris civilis in der Gestalt und nach dem Bedarf der modernen Rechtswissenschaft. Vom 16. bis zum 19. Jahrhundert hatte die Littera Gothofrediana uneingeschränkte Autorität. Gothofredus erstellte drei verschiedene Ausgaben: 1. Die Ausgabe mit der Glosse 2. Die Ausgabe mit den Noten des Gothofredus 3. die reine Textausgabe. Ausgabe 1 konnte sich nicht durchsetzen und erschien letztmalig 1627, während die Ausgaben 2 und 3 Grundbestand jeder juristischen Bibliothek in Europa blieben. Im 19. Jahrhundert übertraf Theodor Mommsen (1817-1903) mit seiner Editio maior der Digesten alle vorangegangenen Arbeiten. Sein Genie brachte zustande, wonach die Rechtsgelehrten seit der Schule von Bologna suchten: die ursprüngliche Textausgabe von Kaiser Justinian. Die Großartigkeit der Epoche der europäischen Rechtswissenschaft, auch “Ius Commune” genannt und zuletzt vom bedeutenden deutschen Rechtshistoriker Helmut Coing (1912-2000) gepflegt und weltweit als Forschungsgegenstand gefördert, wird auch in der Internationalität des Zusammenwirkens der Rechtsgelehrten deutlich: den Anfang machte ein Italiener: Accursius, der in Bologna lehrte. Die Arbeit setzte ein Franzose: Denis Godefroy fort, der überwiegende in Heidelberg lehrte und schließlich vollendete das Werk ein Deutscher: Theodor Mommsen, der in Berlin lehrte. Dionysius Gothofredus (=Denis Godefroy), geboren am 17. Oktober 1549 in Paris, studierte an den Universitäten von Löwen, Köln und Heidelberg Rechtswissenschaften. Als Calvinist sah er sich nach den Ereignissen der Bartholomaeusnacht (23.-24.August 1572) gezwungen, aus Frankreich zu fliehen und ließ sich in Genf nieder, wo er im Jahre 1585 als Nachfolger des Italieners Julius PACIUS den Lehrtsuhl der Pandekten übernahm. Im Jahre 1589 weilte er für kurze Zeit in Savoyen, mußte jedoch unter dem Verlust seiner gesamten Bibliothek wiederum aus Frankreich flüchten und kam nach Basel. Im Jahre 1591 wurde er in Straßburg als Professor der Rechte verpflichtet. Die Universität Altdorf suchte Gothofredus als Nachfolger von Hugo Donellus zu gewinnen, was aber ebenso scheiterte wie ein Werben der Universität Franecker. Im Jahre 1600 kam Gothofredus für einige Monate an die damals berühmte Rechtsfakultät nach Heidelberg, die in den Wirren des französischen Glaubenskrieges auch Donellus (1573-1579) eine Lehrtätigkeit geboten hatte. Die Schule von Bourges und die Reform der juristischen Lehre (mos gallicus) wurden in Heidelberg besonders gepflegt. In diesem Sinne ist das Wirken von Francois Baudouin (=Balduinus) für fünf Jahre (1556-1561) und auch von Julius Pacius (1585-1594) in Heidelberg zu verstehen. Gothofredus setzte diese Tradition auf besonders eindrucksvolle Weise fort. Zunächst kehrte Gothofredus jedoch nach Straßburg zurück und lehnte jetzt einen Ruf nach Bourges (Reformuniversität seit dem grandiosen Lehrerfolg von Andreas Alciat in den Jahren 1529 bis 1533) ab, vermutlich wegen der unsicheren politischen Verhältnisse. Er wollte auch einem Ruf zurück nach Genf nicht Folge leisten. Im Jahre 1604 siedelte Gothofredus endgültig nach Heidelberg über, wo er 16 Jahre lang eine außerordentlich erfolgreiche Lehr- und Publikationstätigkeit entfaltete und europaweit als einer der führenden Rechtsgelehrten, wenn nicht als Professor primarius iurisprudentiae in Europa angesehen wurde. Die vergeblichen Versuche der Universitäten von Franecker, Angers und Valence, ihn von Heidelberg wegzulocken, bezeugen dies. Durch den 30jährigen Krieg und die Niederlage von Kurfürst Friedrich erlebte die Heidelberger Universität einen auszehrenden Niedergang, ab 1625 gar eine Schließung. Seit 1620 waren die Calvinisten in Heidelberg nicht mehr sicher und deshalb floh Gothofredus nach Straßburg zurück, wo er nur zwei Jahre später am 7. September 1622 verstarb. Im Jahre 1583, als Gothofredus sich bereits in Genf aufhielt, erschien erstmals die Ausgabe mit seinen Kommentaren bzw. Noten. Diese Ausgabe erschien insgesamt fünfmal: 1590, 1602, 1607, 1624. Im Jahre 1589 erschien die Ausgabe mit der Glosse des Accursius, die jedoch nicht mehr die mittelalterliche Gestalt aufweist, sondern von Gothofredus den Bedürfnissen seiner Zeit angepasst worden ist. Daher betitelt Gothofredus die Ausgabe nicht “cum Glossis Accursii”, sondern “cum commentariis Accursii”. Die Ausgabe wurde nochmals 1604 und 1612 aufgelegt. Im Jahre 1587 erschien die erste Ausgabe als reine Textausgabe und zwar in der Summe der Erkenntnis um die streitigen Textstellen im Corpus iuris civilis. Die Ausgabe wurde 1598, 1606 und 1625 nochmals gedruckt. Später wurde die Textausgabe in ganz Europa unzählige Male aufgelegt. Dionysius Gothofredus and the corpus iuris civilis The work and influence of the great French legal scholar Dionysius Gothofredus (1549 – 1622) marked the dawn of a new epoch in European legal history. Gothofredus’s work ranks on a par with that of Accursius and the end of the glossator era and that of Mommsen in the pandectist period. All three worked on the corpus iuris civilis, the outstanding late antique law collection of Emperor Justinian I (482 – 565), which across this long span of time was the backbone and undisputed authority for European legal culture. From the Bologna school at the end of the 11th century and through to the time of pandectist studies and the historical school of von Savigny, the corpus iuris civilis formed the ur-foundation for all juridical knowledge, and by working this foundation each of the three aforementioned epochs of legal history scholars brought forth their new versions of the corpus iuris civilis. Littera Bononiensis or the Vulgata is the version to which Accursius (circa 1185 – 12 63) formed the great gloss which from then on enjoyed equal authority to the laws themselves. The glossa magna is so to speak the apparatus criticus to the legal text. Philological explanations, juridical construction and commentary in one, the work of Accursius embodies the mediaeval corpus iuris civilis. Littera Gothofrediana is the version of the corpus iuris civilis that Gothofredus compiled after the epoch of humanist jurisprudence and which from then on remained not only valid but also a yardstick well into the 19th century. Humanist jurisprudence marked the end of mediaeval jurisprudence in that it returned to the text of the law with text-critical woks. This epoch saw the introduction of philological methods in jurisprudence. With his work, Gothofredus summarised this epoch to produce the corpus iuris in the form of and tailored to the needs of modern legal science. From the 16th to the 19th century, the Littera Gothofrediana enjoyed unchallenged authority. Gothofredus produced three different editions, all of which are described in more detail below. 1, the edition with the gloss, 2, the edition with Gothofredus’ notes and 3, the pure text edition. Edition 1 was not a success, last appearing in 1627, whereas editions 2 and 3 remained a standard feature of every legal library in Europe. In the 19th century, Theodor Mommsen (1817 – 1903) crowned all the past achievements with his editio maior of the digests. His genius achieved what every legal scholar had been attempting since the Bologna school: the original text edition of Emperor Justinian. The grandeur of the European legal science epoch, also known as “ius commune”, cared for by the leading German legal historian Helmut Coing (1912 – 2000) and fostered world-wide as a topic of research, is underlined by the international nature of the interplay among legal scholars. The start is made by an Italian: Accursius, who taught in Bologna. The work is taken up by a Frenchman: Denis Godefroy, who taught mainly in Heidelberg, and the work is concluded by a German: Theodor Mommsen, who taught in Berlin. Dionysius GOTHOFREDUS (= Denis Godefroy), born on 17 October 1549 in Paris, studied legal science at the Universities of Loewen, Cologne and Heidelberg. As a Calvinist, he saw no option after the terrible events of the Massacre of St. Bartholomew (23 – 24 August 1572) but to flee from France, moving to Geneva where in 1585 he took over the chair for pandectist studies vacated by the Italian Julius PACIUS. In 1589 he stayed briefly in Savoy, but after the loss of his entire library he once again had to flee from France, this time moving to Basle. In 1591 he was called to Strasbourg as professor of law. The University of Altdorf tried to attract Gothofredus as successor to Hugo Donellus, but with the same lack of success as the University of Franecker. In 1600 Gothofredus spent a few months at the then famous law faculty in Heidelberg, which during the confusion of the French War of Religion had also offered Donellus (1573 – 1579) a teaching post. The School of Bourges and the reform of legal teaching (mos gallicus) were a strong traditional in Heidelberg. This also explains the involvement of Francois Baudouin (= Baldumus) for five years (1556 – 1561) and of Julius Pacius (1585 – 1594) in Heidelberg. Gothofredus continued this tradition in a particularly impressive manner. However, Gothofredus first returned to Strasbourg and now rejected a call to Bourges (progressive university since the magnificent teaching success of Andreas ALCIAT between 1529 and 1533), probably owing to the uncertain political situation, nor did he accept a call to return to Geneva. In 1604, Gothofredus finally moved to Heidelberg, where he embarked on an extremely successful teaching and publishing career that was to last 16 years. He became one of the leading legal scholars in the whole of Europe, if not professor primarius jurisprudentiae. The unsuccessful attempts by the Universities of Franecker, Angers and Valence to entice him away from Heidelberg underline this. As a result of the Thirty Years War and the defeat for Prince Elector Friedrich, Heidelberg university experienced a withering decline before having to close its doors in 1625. From 1620 the Calvinists were no longer safe in Heidelberg and so Gothofredus fled back to Strasbourg, where he died two years later on 7 September 1622. The picture of Gothofredus on the book jacket shows the great legal scholar one year before his death. In 1583, when Gothofredus was already in Geneva, the edition with his commentary or notes was published for the first time. Altogether this edition was reprinted five times, 1590, 1602, 1607 and 1624. Antiquarian offer No. 2 shows the posthumous edition of Geneva 1650. In 1589, the edition with the glossary of Accursius was printed, albeit no longer in the mediaeval form but tailored by Gothofredus to the needs of his period. Accordingly Gothofredus gave the work the title “cum commentaris Accursii” rather than “cum Glossis Accursii”. This edition was reprinted in 1604 and 1612. Antiquarian offer No. 1 shows the rare third and final edition that had been thoroughly revised by Gothofredus. In 1587 the first edition as pure text appeared containing the entire knowledge about the disputed passages in the corpus iuris civilis. The edition was reprinted in 1598, 1606 and 1625. Subsequently this text edition was reprinted numerous times throughout Europe.

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