LIBER SEXTUS cum Glossis- Ausgabe Lyon 1515: Francoys Fradin.

LIBER SEXTUS cum Glossis- Ausgabe Lyon 1515: Francoys Fradin.

LIBER SEXTUS cum Glossis- Sextus liber. Sexti libri argumentum multis signatum sullabis: Quis capita quater centum quadragintaocto dabis. Lyon, Pierre Fradin, 1515, 18. September. Quart. (I: Liber Sextus) Titelblatt mit Druckersignet von Francoys Fradin, (1) mit halbseitigem Holzschnitt Papstdarstellung, 179, (3)gezählte Blätter, 6 gez. Bll. Tabula materiarum; (II: Clementinae) Ttlbl. mit Druckersignet, 74, (4)gez. Bll..; (III: Extravagantes XX Ioannis vigesimisecundi) Ttlbl. mit Druckersignet, 40 gez. Bll.; (IV: Extravagantes communes) Titelblatt mit Druckersignet, 39, (3) gez. Bll. (Zusammen: 700 S.) 4 Teile in einem Halbleinen. Order-no.: IC-78 ISBN 978-3-86303-428-3 In Vorbereitung Das Liber Sextus stammt von Papst Bonifaz VIII., einem gelehrten Juristen. Durch Versendung des Gesetzeswerkes an die Universität zu Paris erhielt es am 3. März 1298 Gesetzeskraft.

275,00

Order Number: 1344HB

Das LIBER SEXTUS von Papst Bonifaz VIII. (1294-1303), der selbst gelehrter Kanonist gewesen war, faßte die seit den Dekretalen (1234) erlassenen Konzilsbeschlüsse und Dekretalen zusammen. Am 3. März 1298 wurde das Gesetzeswerk zusammen mit der Publikationsbulle ?Sacrosanctae” mit der Übersendung an die Universitäten veröffentlicht. Der Name ?Liber Sextus” rührt daher, daß dieses Gesetzbuch einen Anhang zu den fünf Büchern des Liber Extra (Decretalen) bilden sollte. Die CLEMENTINEN stammen von Papst Clemens V. (1305-1314). Dieser wollte als Liber Septimus einen weiteren Anhang zum Liber Extra schaffen, sein früher Tod verhinderte dies. Die Formvorschriften, Publikationsbulle und Übersendung an die Universitäten unterblieben. Papst Johannes XXII. führte zwar die Publikation durch, aber es war durch Revision kein kodifiziertes Gesetzeswerk, gleichwohl eine authentische kirchliche Rechtsquelle. Die Clementinen wurden daher nicht als Liber Septimus aufgenommen. Die EXTRAVGANTEN stammen von Papst Johannes XXII. Dieser erließ bedeutende Dekretalen, die auch glossiert wurden. Diese Dekretalen, es waren 20 an der Zahl, wurden 1325 als ?Extravagantes Joannis XXII” veröffentlicht.

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